Im Rahmen meiner Sommertour durfte ich bei Familie Alber auf dem Baiersbachhof spannende Einblicke in die ökologische Landwirtschaft bekommen. Bereits seit den 1980er-Jahren wird der Hof ökologisch bewirtschaftet.
Auf den Äckern wachsen unter anderem Dinkel, Weizen, Mais, relativ neu auch Soja-Bohnen. Organische Düngung, vielfältige Fruchtfolgen und eine schonende Bodenbearbeitung helfen dabei, die Fruchtbarkeit der Böden langfristig zu erhalten. Zum Hof gehören aber auch Hühner mit Grünauslauf, Rinder auf der Weide sowie Schafe.
Landwirtschaft bedeutet dabei weit mehr als die Erzeugung von Lebensmitteln: die Familie Alber machen auch viel Landschaftspflege, sie erhalten dadurch wertvolle Lebensräume und leisten damit einen wichtigen Beitrag für Natur und Artenvielfalt. Besonders spannend auf dem Hof ist das Zusammenspiel auf dem Hof: Tierhaltung und Ackerbau greifen ineinander und schaffen einen möglichst geschlossenen Nährstoffkreislauf.
Die Produkte werden im Hofladen von der Familie direkt vermarktet.
Aber auch die zunehmende Trockenheit war Thema unseres Austauschs. Ernteausfälle, weniger Futter von den eigenen Flächen und dadurch steigende Futtermittelkosten zeigen ganz konkret, wie die Folgen der Klimakrise auch unsere Landwirtschaft vor große Herausforderungen stellen.
Vielen Dank an Familie Alber für die ausführliche Führung, den offenen Austausch und die spannenden Einblicke in die ökologische Landwirtschaft!