Beuren liegt wunderschön am Albtrauf und genau diese besondere Lage prägt die Chancen und Herausforderungen der Gemeinde. Bei meinem Besuch bei Bürgermeister Gluiber wurde schnell deutlich, wie vielfältig die Themen sind, die Beuren aktuell bewegen.
Zum einen steht auch Beuren, wie viele Kommunen im Land, unter dem Druck einer angespannten Haushaltslage. Diese kommunale finanzielle Schieflage begleitet Beuren schon viele Jahre, hier muss sich für langfristig etwas ändern. Gerade wenn man auch die Infrastruktur vor Ort erhalten und sanieren will. Zugleich bietet das angekündigte Sondervermögen für die Kommunen auch etwas Luft zum Atmen.
Gleichzeitig ist Beuren enorm beliebt: eingebettet in die einzigartige Natur des Biosphärengebiets Schwäbische Alb, mit attraktiven Wanderwegen, dem Freilichtmuseum und einem gut genutzten Wohnmobilstellplatz. Hinzu kommt die Beurener Therme. Teil des Heilbäderverbands und in einer Umfrage in Baden-Württemberg sogar auf Platz 1 der Thermen. Beuren ist damit nicht nur ein touristischer Hotspot, sondern auch ein zentraler Gesundheitsort im Landkreis.
Ein weiteres zentrales Thema war der Erhalt der Kleinschwimmhalle. Gerade für Kinder ist es entscheidend, vor Ort eine Schwimmhalle zu haben, an dem sie schwimmen lernen können. Umso beeindruckender ist das große Engagement, mit dem sich sowohl das Rathaus als auch viele engagierte Bürgerinnen und Bürger für den Erhalt und die Sanierung der Schwimmhalle eingesetzt haben, sodass die Halle aktuell saniert werden kann.
Ein weiterer zentraler Punkt war der wachsende Druck nach neuem Wohnraum. Auch in Beuren ist der Bedarf nach bezahlbarem Wohnraum enorm hoch. Hier ist die Frage, wie man dieser Nachfrage gerecht werden kann.
Beuren ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Naturschutz und Lebensqualität zusammengehen. Hier wird Naturschutz, Erholung und Gesundheit nicht nur diskutiert, sondern ganz praktisch umgesetzt.