Inklusion zeigt sich am besten dort, wo sie ganz selbstverständlich gelebt wird. Leben inklusiv in Frickenhausen ist genau so ein Ort: ein Ort der Arbeit, der Begegnung und des Miteinanders - offen, lebendig und nah am Alltag der Menschen.
Im Zentrum meines Besuchs stand der Austausch mit den Vorständen Severine Hausmann und Philipp Herrmann. Das Gespräch war sehr spannend und aufschlussreich. Wir haben über die täglichen Anforderungen und Rahmenbedingungen gesprochen, unter denen inklusive Angebote entstehen und bestehen müssen und darüber, was es braucht, um diese Arbeit langfristig gut abzusichern.
Ein wichtiger Teil des Besuchs war auch die Mensa, die nicht nur für die Beschäftigten, sondern bewusst auch für externe Gäste geöffnet ist. Sie war sehr gut besucht und deutlich mehr als ein Ort zum Essen: ein Raum für Austausch, Gespräche und Begegnungen. Die Atmosphäre war offen, herzlich und lebensfroh. Man merkt sofort, dass sich hier viele Menschen gerne aufhalten.
Direkt daneben ging es weiter in die Werkstatt. Gemeinsam mit Rainer Digel, Teamleitung Werkstatt, habe ich Einblicke in die Arbeitsbereiche und den Alltag vor Ort bekommen. Hier wird sichtbar, was inklusive Arbeit konkret bedeutet: strukturierte Abläufe, sinnvolle Tätigkeiten und ein Umfeld, das Teilhabe ermöglicht und fördert.
Der Besuch hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Einrichtungen wie Leben inklusiv e.V. leisten einen enorm wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft, dafür bin ich allen Engagierten dankbar.