Technologieführer für Pump-, Misch- und Fördersysteme für Beton etc.
Auf den ersten Blick wirken die Produkte und Kompetenzen der Putzmeister Gruppe technisch und komplex – doch in unserem Alltag begegnen wir ihnen öfter, als wir denken. Ob beim Anblick eines Betonmischers auf der Straße oder einer Betonpumpe auf der Großbaustelle – Putzmeister ist Teil unserer gebauten Umwelt.
Am 14. Januar durfte ich gemeinsam mit einer Gruppe interessierter Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen einen spannenden Blick hinter die Kulissen werfen. Wir nutzten die Gelegenheit, um uns mit den aktuellen Herausforderungen der Branche, den Perspektiven am Standort und Fragen nachhaltiger Bauprozesse auseinanderzusetzen.
Ein spannender Einblick hinter die Kulissen!CEO Christoph Kaml, Werkleiter Matthias Bullig und Leiter Facility Management Thomas Look haben uns zunächst im Konferenzraum empfangen. Im Rahmen zweier Vorträge erhielten wir Einblicke in die umfangreiche Produktpalette mit besonderem Schwerpunkt auf der iONTRON-Produktfamilie, einem bahnbrechenden Schritt in Richtung emissionsfreier, elektrisch betriebener Baumaschinen für das Mischen und Pumpen von Beton, sowie der 2025 eingeführten weltweit ersten vollelektrische Autobetonpumpe. Eine weitere sehr spannende Innovation ist ein Beton-3D-Drucker, mit dem Mauern im Mehrschichtverfahren aufgebaut werden und jegliche Verschalungen entfallen.
Mauer im Mehrschichtverfahren aus dem Beton-3D-Drucker: Der zweite Vortrag handelte von der Umstellung der Heizzentrale von Öl auf Hackschnitzel. Die 2 MW Anlage soll Ende Februar 2026 den Betrieb aufnehmen und spart jährlich rund 95% an Heizöl ein (345.800 Liter). Neben dieser wichtigen Umstellung hat die Putzmeister Gruppe bereits rund 1MWP an Photovoltaikleistung auf den Hallendächern installiert. Die dadurch erzeugt Energie wird fast vollständig im Werk verbraucht. Zudem bestehen aktuell 70 Ladepunkte für E-Mobilität auf dem Werksgelände.
Schon während der Vorträge wurden interessierte Nachfragen unserer Mitglieder stets unkompliziert und kompetent beantwortet. Im Anschluss an die Vorträge ergab sich eine offene Fragerunde quer durch alle denkbaren Felder, auch der anstehende Stellenabbau wurde offen angesprochen und die Gründe dafür erörtert. Ich konnte wichtige Eindrücke gewinnen und ganz konkrete Problemstellungen mitnehmen, die sich auf die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes auswirken.
Im Anschluss an diese intensiven Besprechungen erhielten wir eine Werksführung und konnten uns vom Fortschritt der Heizzentrale persönlich überzeugen und beispielsweise im Heizraum einen Eindruck der schieren Dimensionen erhalten. Beim Weg zum 3D-Drucker mussten wir unsere Geländegängigkeit beweisen. Wir hatten zwar bestes Wetter mitgebracht, die Nässe der vergangenen Tage hatte das Testfeld allerdings deutlich schlammiger als erhofft werden lassen. Aber davon haben wir uns selbstverständlich nicht abschrecken lassen. Schließlich galt es, eine Weltneuheit in Augenschein zu nehmen. Voller neuer Eindrücke verlies unsere Gruppe nach gut 2,5 Stunden das Werksgelände der Putzmeister Gruppe.
Im Rahmen meiner Tour, durch die Unternehmen in meinem Wahlkreis, ist es mir besonders wichtig in den Austausch über die aktuelle Lage und Herausforderungen vor Ort zu treten.
Für die Möglichkeit diese wertvollen Einblicke zu bekommen, möchte ich mich herzlich bei Putzmeister bedanken!